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Bumblebee
Anmeldedatum: 25.10.2010 Beiträge: 75
Fahrzeug: cinquecento s
Wohnort: Osnabrück
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Verfasst am: 14.11.2010, 12:42 Titel: Achsmanschette wechseln ohne Achswellenmutter zu lösen? |
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Moin moin
Ich schreibe heute das erste Mal hier im Forum, habe aber bereits sehr durch andere Beiträge profitiert! Besten Dank also allen hilfreichen Forumsschreiberlingen!
Zu meinem kleinen Problemfall:
Seit drei Wochen habe ich einen Cinquecento 0,9 Bj.96. Eigentlich wollte ich nach einem frühen Intermezzo mit einem Alfa 2000 Spider nie wieder einen Italiener und suchte eigentlich auch gar kein neues Auto, aber der Kleine hat mich gleich für sich eingenommen und nun will ich ihn erst mal über den Winter fahren. Einige Macken habe ich ihm schon ausgetrieben, Warnblinker sowie alle Lämpchen sind in Funktion, Öl, Zündkerzen, LuFi, Thermofühler Instrument (trotzdem Schätzeisen - zeigt Betriebstemperatur von 100-110°, da müßte ich wohl noch einen zusätzlichen Widerstand einschleifen), Thermostat und Lüftersensor sind neu, die Leitung zum Saugrohrfühler ist mit Schrumpfschlauch geflickt und wieder dicht, die LWR jetzt elektrisch vom Polo. Diverse Fühler, Einspritzkopf, Map-Sensor und 6F Steuergerät habe ich zur Sicherheit auch schon mal bevorratet.
Die Türbremse rechts, Getriebeöl und Bremsflüssigkeit muß ich noch, aber jetzt Schluß mit dem freundlichen Vorgeplänkel und zur Sache.
Die Achsmanschette links außen ist defekt. Lager und Gelenk sind wohl noch nicht angegriffen, es ist auch noch Fett drin zum Rauskommen! Ich werde also nur die Manschette tauschen. Leider enthielt der von AA gelieferte Reparatursatz keine neue Achswellenmutter. Wie ich so darüber nachsinne stellt sich mir allerdings mehr und mehr die Frage ob das Lösen der Achswellenmutter überhaupt notwendig ist. Eigentlich sollte es doch genügen den Achsschenkel vom Federbein zu lösen, die alte Manschette zurückzustreifen oder zu zerschneiden und den Sprengring zu lösen! Dann neue Manschette aufziehen, Fett rein, Achsschenkel mit Sprengring bis zum Einrasten auf die Verzahnung schieben und fertig. Nach der Zeichnung im Buch ist das auszuziehende Stück sogar etwas kürzer als der Achswellenstumpf, was das Ausziehen eventuell leichter macht.
Hat das hier schon mal jemand mit Erfolg so gemacht oder kann von spektakulärem Scheitern berichten? Ich wäre dankbar für jegwedes Feedback.
Einen schönen Sonntag noch
stefan |
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Meikel

Anmeldedatum: 26.04.2009 Beiträge: 68
Fahrzeug: Cinquecento 900 & Fiat 2300
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 14.11.2010, 15:46 Titel: |
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Moinsen - theoretisch geht das so, wie du sagst, jedenfalls, wenn du den Achsschenkel komplett löst (also auch am Traggelenk und am Spurstangenkopf). Sonst reicht meines Erachtens der Weg nicht aus, um die Welle aus dem Gelenk rauszuziehen. Du brauchst aber dann einen Helfer, alleine geht das wohl nicht, weil du ja einige Sachen gleichzeitig machen mußt. Ist ohnehin schon ziemlich fummelig, allein den Sicherungsring in dem fettigen Gelenk zu lösen. Es gibt eine besonders geformte Zange dafür (ähnlich wie eine Seegerringzange).
Entspannter geht die ganze Sache aber eindeutig, wenn man die Welle im ganzen ausbaut. Dann kannst du dir auch gleich die getriebeseitige Manschette mit dem Dichtungslager angucken; gerade die linke ist of gerissen bzw. kurz davor und dann machst du alles nochmal. Außerdem kannst du bei der Gelegenheit gleich das Getriebeöl wechseln.
Die Achsmutter gibts bei FIAT unter der Nummer 7759428. Zusätzlich braucht man eine Klemmschelle für die linke Manschette am Getriebe (#13419808). Die rechte wird ja durch ein Blech gehalten.
Also dann, viel Erfolg
M. |
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darkca

Anmeldedatum: 20.02.2009 Beiträge: 1119
Fahrzeug: Cinquecento 1.1T
Wohnort: im Rhein-Main-Gebiet
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Verfasst am: 14.11.2010, 16:12 Titel: |
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ICh würde jederzeit wieder die Achsmutter lösen - am besten mit einem 1,5-2m langem Rohr als Hebel und dann geht das Ganze ganz einfach!
Für die Achsmutter brauchtst du kurzzeitig einen Helfer der innen sitzt und auf der Bremse steht und so eine Zange wie oben beschrieben würde ich dir auch empfehlen! |
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Bumblebee
Anmeldedatum: 25.10.2010 Beiträge: 75
Fahrzeug: cinquecento s
Wohnort: Osnabrück
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Verfasst am: 15.11.2010, 22:00 Titel: |
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Moin
Eine Auswahl an Seegeringzangen wäre verfügbar, daran sollte es nicht scheitern. Meine Frage geht eher in die Richtung Erfahrungswerte, ob es schon mal versucht wurde, oder ob sich alles sklavisch an den Etzold hält. Ich meine, in dem Buch steht fast bei jeder Arbeitsbeschreibung eingangs: Wagen aufbocken und Batterie abklemmen. Das habe ich z.B. noch überhaupt nicht machen müssen! Die Arbeitsbeschreibung für den Gelenkwellenausbau beschreibt eben den Ausbau der Welle, den ich für überflüssig halten würde, sofern man den Achswellenstumpf aus dem Antriebsgelenk ziehen kann ohne das z.B. die Kugeln aus dem Gelenk kommen oder zwangsläufig eine größere Menge Dreck in Gelenk und Lager gelangen würde.
Noch niemand hier dieses Vorgehen versucht? Wie machen es denn die Pfiffikusse bei FIAT? Weiß das zufällig wer?
bis bald
stefan |
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odiugguido10
Anmeldedatum: 24.06.2010 Beiträge: 1641
Fahrzeug: cinqecento sporting,Audi coupe GT5E
Wohnort: Bad-Breisig
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Verfasst am: 16.11.2010, 00:31 Titel: |
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Hallo erst mal ,ja das ist schon so von mir probiert worden und klappt auch ganz gut, mit einem zweiten mann ,bis zum trennen des achsstummels vom Rest der welle ,da ist dann schluss weil du ohne Gewalt anzuwenden das nicht Getrennt bekommst um dann die neue Manchette drüberzu ziehen .Iich kann dir nur davon Abraten es so zu machen. .  |
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leinje1962

Anmeldedatum: 03.10.2009 Beiträge: 444
Fahrzeug: 2 x 0.9er Cinqe / Husqvarna TE 610
Wohnort: Uplengen
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Verfasst am: 16.11.2010, 01:00 Titel: |
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Ich hab es zwar noch nicht so gemacht, weil ich bis jetzt immer alle Manschetten einer Achse gewechselt habe, aber es sollte problemlos gehen.
Ich habe festgestellt das es einfacher ist den ganzen Querlenker ab zubauen,
als den Konus am Kugelgelenk abzunehmen.
Und eine flachgeschliffene Seegerringzange ist von vorteil, weil da im Gelenkkopf keine Ösen am Seegering sind sondern nur zwei Drahtstifte hochstehen.
Das schierigste ist das finden von den Enden.
Viel Erfolg. |
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odiugguido10
Anmeldedatum: 24.06.2010 Beiträge: 1641
Fahrzeug: cinqecento sporting,Audi coupe GT5E
Wohnort: Bad-Breisig
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Verfasst am: 16.11.2010, 17:40 Titel: |
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Ich habe da Gestern vergessen ,du hast ja nen 0,9erund ich habe nen 1,1er, weiss gerade nicht ob das Gleich ist. Beim Sporting klappt es so jedenfalls nicht gut ,besser Ausbauen.  |
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leinje1962

Anmeldedatum: 03.10.2009 Beiträge: 444
Fahrzeug: 2 x 0.9er Cinqe / Husqvarna TE 610
Wohnort: Uplengen
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Verfasst am: 16.11.2010, 20:54 Titel: |
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| An der Radseite sind die Gelenke gleich, wie übrigens bei fast allen Autos. |
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strose CW-Team

Anmeldedatum: 19.02.2005 Beiträge: 1783
Fahrzeug: Cinque sporting , FZ6 S2
Wohnort: emsdetten
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Verfasst am: 16.11.2010, 23:38 Titel: |
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ich habe auch schonmal eine mutter wieder verwendet
ob die noch sichert, merkst du beim andrehen - wenn die mutter kurz vor voll schwerer zu drehen wird, sichert sie noch
wenn nicht, kauf einfach ne neuene mutter fürn paar cent beim freundlichen
besser und schneller kannst du eine manschette nicht tauschen
allein zum spannen des bandes brauche ich immer platz - muss recht genau sitzen |
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Bumblebee
Anmeldedatum: 25.10.2010 Beiträge: 75
Fahrzeug: cinquecento s
Wohnort: Osnabrück
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Verfasst am: 17.11.2010, 15:08 Titel: Ihr habt schon recht; ich wähle die große Lösung |
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Der Thread hat sich erledigt. AA sendet mir auch die anderen Manschetten mit Laufringen und ich werde die große Lösung anstreben - dann ist von der Seite her Ruhe. Vermutlich ist es wirklich entspannter im Keller mit Schraubstock und Licht und aufrecht stehend die Wellen zu überholen.
bis bald
stefan |
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Bumblebee
Anmeldedatum: 25.10.2010 Beiträge: 75
Fahrzeug: cinquecento s
Wohnort: Osnabrück
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Verfasst am: 29.12.2010, 14:12 Titel: Nachtrag zum Thema |
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Abschließend kann ich berichten: Es geht!
Statt der Spezialzange kann man gut zwei Schraubendreher benutzen. Der eine drückt das eine Ende des Sicherungsrings an den Rand der Aussparung, der zweite drückt das andere auseinander. Der dabei zwangsläufig ausgeübte axiale Druck schiebt das Gelenk schon heraus sobald der Ring weit genug gespannt ist. Platz genug ist. Das Reinsetzen ist etwas fummelig klappt aber auch gut.
Insgesamt ist es also ein gangbarer Weg, aber auf einige wenige Fälle wie prophylaktischer Austausch der äußeren oder für Arbeiten an den inneren Manschetten/Tripoden beschränkt. Sollte die radseitige Manschette bereits defekt sein, muß z.B. auf jeden Fall das Gelenk gründlich gesäubert werden, was ohne Demontage schwierig bis unmöglich ist.
bis dahin
stefan |
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