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Sägezahnbildung HA Yokohama A539

 
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RaumKlang



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BeitragVerfasst am: 13.06.2011, 17:18    Titel: Sägezahnbildung HA Yokohama A539

Moin moin,

ich hatte mich schon vor Wochen über Geräusche der Hinterachse gewundert und es erstmal auf die Radlager geschoben, die ich dann auch vor einiger Zeit zusammen mit den Stoßdämpfern getauscht habe.
Das Geräusch blieb und nähere Betrachtung zeigt ein außerordentlich hübsches Sägezahnmuster auf den Innenseiten beider Reifen der Hinterachse.

Da stellen sich natürlich ein paar Fragen:

1. Neigt der A539 generell zu Sägezahnbildung auf der HA?
2. Liegt es eventuell eher an den vom Vorbesitzer offenbar lange gefahrenen defekten Stoßdämpfern? Der rechte war komplett hin, sprich die Seite schlackerte lustig vor sich hin.

Ich nehme mal an, dass man ein einmal eingefahrenes Sägezahnprofil nicht mehr rausgefahren bekommt, von daher wäre ein Tausch auf die Vorderachse wohl eher sinnlos und es sind mindestens zwei neue Reifen fällig?

Wo wir grade bei neuen Reifen sind: Sollte der A539 tatsächlich zur Sägezahnbildung neigen, würde ich ganz gerne auf einen anderen Reifen wechseln. Mit den Yokos bin ich auf trockener Straße soweit sehr zufrieden was Grip und Seitenführung angeht. Bei Nässe wird der Reifen aber doch etwas giftig. Insofern wäre ein Reifen mit besseren Nässeeigenschaften wünschenswert.

Eingetragen ist 195/45R14 auf 7JX14 und 8JX14 mit der Auflage "Nur Reifen eines Herstellers und Profiltyps zulässig". Was bedeutet in dem Zusammenhang "BEG.REIFEN: Yokohama A539" (speziell das "BEG.")?
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RaumKlang



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BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 19:00    Titel:

Niemand eine Idee?
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Poldi



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BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 20:22    Titel: A 539

Hi!

Meiner Erfahrung nach zeigt der A539 bei einer korrekten Achsgeometrie ein einwandfreies Profilbild. Auch finde ich, dass er bei Nässe noch sehr ordentlich funktioniert. Für mich absolut der beste Reifen bei Nässe, der Uniroyal Rainsport. Den fahren wir im Motorsport sogar als Regenreifen.

Was deine Eintragung angeht, ist in deinen Papieren vorgeschrieben, dass du an beiden Achsen Reifen eines Herstellers und eines Profils fahren sollst. Das Beg. steht normalerweise für "Begutachtet mit Reifen..." Sprich der Prüfer hat vermerkt, welcher Reifen zum Zeitpunkt der Eintragung montiert war. Hat heute aber eigentlich alles keine Bedeutung mehr. Du kannst den Reifen montieren der dir am besten zusagt. Eine Reifenbindung gibt es bei Autos nicht mehr. Allerdings unterscheiden sich Reifen trotz gleicher Größenangabe in ihrer tatsächlichen Breite ganz ordentlich. So wird es bei manchen schon mal ordentlich eng unter'm Blech.

Grüße
Raffael
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shar
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BeitragVerfasst am: 23.06.2011, 20:25    Titel:

Servus.

Davon ausgehend, daß die Problemreifen schon immer auf diesem Fahrzeug hinten drauf waren und die vorderen einen einwandfreie Abnutzung aufweisen, würde ich mal drauf tippen, daß die Lager der HA-Schwingen im Eimer sind.

Grüßle ~Shar~


PS: Das mit den Uniroyals kann ich bestätigen.
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RaumKlang



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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 00:06    Titel: Re: A 539

Poldi hat Folgendes geschrieben:

Meiner Erfahrung nach zeigt der A539 bei einer korrekten Achsgeometrie ein einwandfreies Profilbild. Auch finde ich, dass er bei Nässe noch sehr ordentlich funktioniert.


Dann würde ich mal unterstellen, dass das am Alter der Reifen und vor allem dem groben Sägezahn an der Hinterachse liegt.


Poldi hat Folgendes geschrieben:

Was deine Eintragung angeht, ist in deinen Papieren vorgeschrieben, dass du an beiden Achsen Reifen eines Herstellers und eines Profils fahren sollst.


Juut, das war mir so weit klar :-)


Poldi hat Folgendes geschrieben:

Das Beg. steht normalerweise für "Begutachtet mit Reifen..." Sprich der Prüfer hat vermerkt, welcher Reifen zum Zeitpunkt der Eintragung montiert war. Hat heute aber eigentlich alles keine Bedeutung mehr. Du kannst den Reifen montieren der dir am besten zusagt. Eine Reifenbindung gibt es bei Autos nicht mehr.


Alles klar, sowas hatte ich mir schon gedacht.


Poldi hat Folgendes geschrieben:

Allerdings unterscheiden sich Reifen trotz gleicher Größenangabe in ihrer tatsächlichen Breite ganz ordentlich. So wird es bei manchen schon mal ordentlich eng unter'm Blech.


Das ist mit den Yokos hinten schonmal der Fall. Wenn ordentlich Gewicht auf der HA liegt, kratz die Schulter schon mal gerne am Blech. Mit den Felgen brauche ich die 10mm Distanzscheiben allerdings, weil es ansonsten an der Schwinge nicht mehr passt.
Vielleicht doch mal ein bisschen ziehen, wenn die Schrammen des Vorbesitzers nachlackiert werden...
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d2man1960



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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 18:16    Titel:

Aus meiner Erfahrung (allerdings nicht beim Cento!) kann ich berichten, das die Reifen an der HA, wenn sie nur dort und nie vorne gefahren wurden, bei frontgetriebenen Auto´s sehr oft dazu neigen, Höhenschläge zu bilden. Laut Reifenfachmännern kann das allgemein an der Konstruktion des Fahrzeugs liegen oder an defekten Radlagern/Schwingenlagern.
Ich selbst hatte sog. Sägezahnbildung mal am LKW. Dort lag es an defekten Stoßdämpfern, allerdings an der Vorderachse.

Also am besten mal alles kontrollieren und wenn nötig ersetzen/instandsetzen. Und wenn ein Stoßdämpfer eh schon hin war, liegt die Ursache ja fast auf der Hand...

Gute Fahrt weiterhin und liebe Grüße,
Peter
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Cinqueturbo500



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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 21:04    Titel:

Hi

so kenn ich das auch.....hat meine Frau doch letztes jahr 20tkm mit dem Punto rungeschrubbt, in der Zeit habe ich nie von vorne nach hinten gewechselt. Ergebnis war leichte Sägezahnbildung. Jetzt sind diese Reifen an der VA und es wird wieder besser.

Grund ist auch, da an der HA nur Bremskräfte übertragen werden.....es gibt Profile, z.B. V-Profile die eher zu Sägezahn neigen können.

Ich würde die reifen mal auf die VA machen, sofern es erträrlich und fahrbar ist.
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RaumKlang



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BeitragVerfasst am: 25.06.2011, 03:26    Titel:

Das werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Wie gesagt, die hinteren Stoßdämpfer waren ziemlich hin.
Einzig blöd ist der Umstand, dass hinten 8" und vorne 7" breite Felgen verbaut sind, aber das soll kein Hindernis sein.
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