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Zahnriemenumbausatz
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Schrauberfreund



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BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 21:26    Titel:

also im alten Monfeo bis 2007 hatten alle Motoren Steuerkette und bis auf einen Sondermotor, den man zusätzlich mit Direkteinspritzung versehen hat und die Kette die Pumpe nicht gepackt hat, findet man regelmäßig Modelle mit über 350.000 und 1. Steuerkette und auch Fahrzeuge mit über 500.000 und 1. Kette, wenn ich unter 2.000€ für ein Auto ausgebe, sind solche potenziellen Kosten eben schon ein enorm wichtiger Faktor, neben dem Wertverlust und Zuberlässigkeit. Aber jeder hat seine eigene Meinung. Ich persönlich würde niemals eine zuverlässige Steuerlette rausschmeißen, aber jedem das seine. Wenn der Riemen leicht zu tauschen ist, dann habe ich kein Problem damit.
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Ratte



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BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 22:25    Titel:

Warum muss ich bei Steuerketten immer an den Holden V6 im Alfa 159 denken. Die längen sich nach 60.-80.tKm, und dann kommt die Überraschung:

https://www.ebay.de/i/322931366732?chn=ps
Nur Material, ohen einbau Laughing
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Manni



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 01:04    Titel:

Der Trigger Satz für die 850er Motoren hält bei den rechts drehenden Motoren nicht so lange wie bei den links drehenden weil der Riemen flattert, da kein Riemenspanner vorhanden ist.
Ich hab damals beim Planschi nach dem mir 2x der Riemen fliegen gegangen ist wieder auf Kette umgebaut.
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Schrauberfreund



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 16:07    Titel:

hohoho es gibt wohl schwarze Schafe auf beiden Seiten Shocked Twisted Evil
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odiugguido10



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 19:31    Titel:

Ausnahmen bestätigen die regel.Grosses manko der steuerketten ist auch das sie sich im laufe der Zeit längen und die steuerzeiten nur noch solla stimmen oder gar nicht mehr.besonders wenn mann die wechselintervale überzieht.Aber wie schon gesagt jeder hat seine eigene meinung dazu
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ManfredS



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 21:48    Titel:

genau wegen der Längung hat es immer schon Wechselintervalle von Steuerketten gegeben. Waren halt länger als beim Riemen, aber eine Endloslebensdauer war da auch nie vorgesehen.
Die Sichtweise dass man mit ner Kette keine Probleme mehr hat ist immer schon ein historischer Irrtum gewesen.
Oft haben früher halt die verfaulenden Rosteimer die Lebensdauer der Kette einfach nicht erreicht oder die "eisernen Sparfüchse" haben halt damit gelebt dass die Kiste immer mehr an Leistung verloren hat, solange die Kette so bemessen war, dass sie normal wenigstens nie gerissen ist.

Aber solche sich lange und strikt haltenden Märchen gibts ja öfter in der Autowelt... genauso wie Fiats schon im Prospekt rosten und jeder VW eine solide und bodenständig einfache Technik aufweist und Audi einen Vorsprung durch Technik hätte... Der Röhrl ist natürlich mit Audi Weltmeister gewesen und Porsche war schon immer an der Spitze der Hochtechnologie... Humbug allenthalben, aber solche historischen Irrtümer haben sich im Kopf der Leute festgesetzt und die wird man nie ausrotten können...
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Milp



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 23:07    Titel:

Ich hätte das verfrühte längen von ketten eigentlich eher an die modernen motoren mit höherem wirkungsgrad geknüpft, bei denen vermutlich ganz andere belastungen auftreten als bei älteren motoren mit steuerkette. Aber das war nur meine Vermutung.
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ManfredS



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 23:25    Titel:

die Intervalle waren früher länger und die Lebensdauer der Autos kürzer...

10 Jahre für ein Auto waren damals eine Welt... Du wirst 1980 kaum ein Auto von 1970 auf der Strasse gesehen haben... und auch 1990 kaum mehr eins von 1980.
Und wenn, dann waren das Autos aus einer anderen Zeit für die man bemitleidet wurde...
Mein Dad glaubt heute noch dass Autos über 10 Jahre nur noch rollende Schrotthaufen sind, die einem nicht mehr zugemutet werden können, wie viele in der Generation...

Ich hab meinen Schein 92 gemacht und da gab es praktisch schon so gut wei keine Einser Golf mehr auf der Strasse und die wenigen D Kadett wurden angeschaut wie Western von gestern, C Kadett wurden schon als Oldtimer gesehen und die letzten Ritmos wurden grad verschlissen genau wie die letzten 127er und 131er gabs schon gar nimmer...
Sowas fuhren höchstens noc Opas und Fahranfänger zum aufbrauchen...

Natürlich alles bezogen auf die Alltagsschleudern, nicht die gehegten unf gepflegten Fahrzeuge, die bis heute überlebt haben, aber die waren und sind von der Anzahl her angesichts des Verhältnisses zum Fahrzeugbestand auf der Strasse eh immer verschwindend gewesen.

Aber Verhältnisse wie heute, wo Autos aus den 90ern das Vierteljahrhundert im Alltagsbetrieb voll machen und das in nennenswerter Zahl, war damals unvorstellbar...
genauso wie Zahnriemenintervalle von 180 tkm etc...
Da war ein Autoleben halt bei Ottonormalverbraucher bei 100 tkm bzw beim 7 Jahres TÜV (aber spätestens beim 9 Jahres TÜV) durch und Steuerketten hielten oft fast doppelt so lange... daher kommt das...
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Bumblebee



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BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 14:14    Titel:

Moin

Die Wahrnehmungsschwelle in Zusamenhang mit der kürzeren Lebenserwartung der Fahrzeuge ist ein Punkt. Nach meiner Erfahrung längen sich alle Steuerketten. Am besten man kontrolliert routinemäßig beim Ventile einstellen und wechselt vorteilhaft bei 4-5° Längung, was imho einer Laufleistung im hohen fünfstelligen Bereich entspricht. Durch die geänderten Steuerzeiten wird das Triebwerk eine gewisse Minderleistung zeigen, aber es besteht noch lange keine Gefahr das die Kette überspringt und einen kapitalen Schaden verursacht. Die Zahnräder leiden allerdings erheblich und bilden "Haifischzähne" aus, d.h. sie verlieren die kleine rechteckige Fläche an der Spitze und werden messerscharf. Dann wird es teuer. Noch teurer wird es wenn die Kette endlich überspringt, aber dann dürfte das wartungsfreie Triebwerk auch insgesamt hinüber sein. All dies passiert jedoch weit jenseits der 100K wenn früher die Karosse schon dreimal über den Tüv geschweißt werden mußte.

Die Materialkosten für die Steuerkette selbst halten sich dabei in Grenzen. Nur spezielle Bauformen kommen über 50€ Die Anbieterstruktur ist duopolistisch; ungeachtet der Vielzahl an Handelsmarken (Febi, SWAG, Ruville usw.): entweder bekommt man etwas von Febi Bilstein oder aus der Schaeffler Gruppe. Meist muß die Zahl der Kettenglieder ohnehin noch angepasst werden.

Meine abschließende Meinung: eine Steuerkette gehört eigentlich genauso gewartet wie ein Zahnriemen. Alle 80-100K sollte man wechseln. Der Aufwand für den Tausch variiert nach Fahrzeug erheblich. Beim alten Mercedes schafft man es in einer halben Stunde, beim alten Citroen muß dazu der Motor raus. Keine Frage wo öfter Steuerkettenschäden zum Exitus führ(t)en.

cu

stefan
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odiugguido10



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BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 15:50    Titel:

Dem kann mann voll und ganz so zustimmen.
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Schrauberfreund



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BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 16:11    Titel:

ich kann bisher nur positives zu Steuerketten berichten, sei es im Mercedes (bisher 300.000) oder Ford Mondeo 500.000 , Ford S-Max Diesel (630.000) , alles Privatfahrzeuge von Kollegen oder Nachbarn die pendeln.

Haifischzähne kann man beim Motorrad immer schön beobachten .

Es hängt auch viel von der Auslegung der Kette ab. Einige sind ja zur Simplexkette übergegangen da es günstiger als eine Duplex ist und aich weniger Reibung gibt...
Konnte ich auch ganz gut an meiner Honda Innova beobachten der 420er Kettensatz hielt nicht lange und dann auf eine 428er Kette ungesattelt. 2-3Km/h weniger Vmax und minimal mehr Verbrauch, aber einmal nachspannen alle 3-5.000Km
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